Cryptosoft erhäht die Bitcoin Menge

ACCC stellt fest, dass australische Banken die Verlangsamung der Bitcoin-Menge nicht kollidiert haben.
JP BUNTINX | 15. FEBRUAR 2016 | 8:03 UHR MORGENS
Auch wenn es viele Finanzinstitute gibt, die ein großes Interesse an der Entwicklung der Blockchain-Technologie haben, haben einige australische Banken einen etwas anderen Ansatz verfolgt. Durch die aktive Blockade von Fiat-Währungsabhebungen an Bitcoin-Börsen Cryptosoft tauchten Gerüchte über mögliche Absprachen auf. Nach einer Untersuchung durch die Australian Competition and Consumer Commission – kurz ACCC – stellte sich heraus, dass alle diese Banken im Klaren sind, da keine Beweise für bösartige Aktivitäten gefunden wurden.

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Gezieltes Ablehnen von Abhebungen bei Cryptosoft

Im Laufe der Jahre hatten verschiedene Bitcoin-Nutzer Probleme mit ihrer Bank, wenn sie versuchten, die beliebte digitale Währung zu kaufen oder zu verkaufen. Da Transfers ohne ersichtlichen Grund blockiert werden, bleiben die Verbraucher bei Cryptosoft im Unklaren darüber, was hinter den Kulissen vor sich geht. Gerüchte über eine vorsätzliche Absprache gegen den Bitcoin-Wettbewerb tauchten auf, und seither wurde eine ordnungsgemäße Untersuchung eingeleitet.

Basierend auf den Ergebnissen des ACCC-Vorsitzenden Rod Sims scheint es keine Hinweise auf eine Absprache der Banken zur Blockierung von Bitcoin-Überweisungen zu geben. Dieses Ergebnis ist eher unerwartet, wenn man bedenkt, wie verschiedene Unternehmen Cryptosoft ihre Bankkonten geschlossen haben. Sims bestätigte jedoch, dass alle diese Ereignisse auf individueller Basis stattfanden, und es gab keinen koordinierten „Angriff“ auf Bitcoin-Unternehmen, um davon zu sprechen.

Diese Ergebnisse lagen den betroffenen Bitcoin-Unternehmen keineswegs gut, da sie sich ungerecht behandelt fühlten. Hinzu kam, dass der ACCC-Vorsitzende Sims während seiner Untersuchung nicht einmal mit den betroffenen Bitcoin-Unternehmen sprach, was keine solide Grundlage ist, um Erkenntnisse über das Thema zu gewinnen. Wenn man bedenkt, wie etwa 17 australische Bitcoin-Startups von ihren Banken schriftliche Verwarnungen erhalten haben, scheint es viel mehr zu geben als „individuelle Entscheidungen“.

Es ist zwar wahr, dass die Banken das Recht haben, jedes einzelne Konto nach Belieben zu schließen, aber es bleibt seltsam, wie sie die Bitcoin-Unternehmen ausgewählt haben. Es gibt eine Rechtsgrundlage für Banken, den Handel mit einem Unternehmen in digitaler Währung abzulehnen, und da der Rechtsstatus von Bitcoin weiterhin eine Grauzone ist, hält das ACCC seine Entscheidungen für gerechtfertigt.

Sims erklärt weiter, wie die Banken – angeblich – ihre unabhängigen Entscheidungen zu unterschiedlichen Zeiten getroffen haben, und nicht alle Ergebnisse sind gleich. Schließlich sind mehrere australische Banken immer noch offen für Bitcoin und die digitale Währung, was darauf hindeutet, dass diese Schließungen nur eine unglückliche Reihe von Ereignissen sind.

Mangelnde Informationen verhindern eine ordnungsgemäße ACCC-Untersuchung.
Auch wenn es der Öffentlichkeit klar erscheint, dass es keine Absprachen zwischen den untersuchten Banken gab; die Bitcoin-Gemeinschaft ist immer noch der Meinung, dass es in dieser Geschichte viel mehr gibt, als man denkt. Besonders beunruhigend wird es, als der Vorsitzende des ACCC, Sims, erwähnte, dass ihre Ermittler gut ausgebildet sind, um eventuell auftretende Anomalien zu erkennen.

Dies mag für die traditionelle Finanzierung bis zu einem gewissen Grad zutreffen, aber Bitcoin ist ein völlig anderes Wesen, da es außerhalb der Grenzen der regulären Finanztätigkeit operiert. Tatsächlich sind die ACCC-Ermittler vielleicht nicht einmal in der Lage zu sagen, wann die Wolle vor ihren eigenen Augen gesponnen wird, da es noch eine Bildungslücke zu schließen gibt.